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Petition «Erhalt Flugplatz Kägiswil» an Bundesrat überreicht

10’820 Unterschriften wurden gesammelt – nun konnte die Petition für den Erhalt des Flugplatzes Kägiswil der Bundeskanzlei in Bern überreicht werden.   

Die Online-Petition mit 10’820 Unterschriften fordert den Bundesrat auf, die Rahmenbedingungen für einen dauerhaften Erhalt des Flugplatzes Kägiswil zu schaffen. Bemerkenswert: 2000 Unterschriften stammen aus Obwalden, davon 650 aus der Standortgemeinde selbst. Dies unterstreicht die lokale Verankerung des Flugplatzes Kägiswil.

Dieser bildet eine wichtige regionale Ausbildungsplattform für den Motor- und Segelflug in der Zentralschweiz. Der aktuell geltende luftfahrtpolitische Bericht des Bundesrates aus dem Jahr 2016 (LUPO) hält klar fest, dass die Flugfelder insbesondere für die Aus-und Weiterbildung von Bedeutung sind. Die Flugplatzlandschaft der Schweiz soll in ihrer Substanz erhalten bleiben. Auch im bestehenden Sachplan Infrastruktur Luftfahrt des Bundes (SIL) ist der Flugplatz Kägiswil aufgeführt, das Objektblatt wurde vom Bundesrat 2020 verabschiedet.

Die Petition wurde am 5. Mai von AeCS-Zentralpräsident und Nationalrat Matthias Samuel Jauslin, von VSF-Präsident Peter Tschümperlin und von FGOW-Präsident Thomas Geissdörfer der Bundeskanzlei überreicht.

Nachrichtenbeitrag von Tele1

Auch auf dem Euroairport Basel steht die Leichtaviatik unter Druck. Hier finden sie weitere Informationen sowie eine entsprechende Petition.

6 Gedanken zu "Petition «Erhalt Flugplatz Kägiswil» an Bundesrat überreicht"

  • Liebes Team von «openPetition»,
    lieber Matthias, lieber Peter, lieber Thomas, liebe Freunde

    Das ist wirklich, wirklich ausserordentlich erfreulich, dass es geklappte hat! Hoffen wir nun auf ein positives Echo und letztendlich auf Erfolg!

    Mit einem Fliegergruss
    Jean Voegelin
    Obmann Motorfluggruppe Birrfeld MFGB
    Präsident Antonov Club Avianna ANC

    Antwort
  • Kägiswil ist der einzige zivile Flugplatz in Obwalden. Dieser soll nicht der Zwängerei der Rega geopfert werden.
    Mit Bestimmtheit gäbe es Alternativen zu einem 15. Standort der Rega: Wenn es im Kanton Obwalden sein sollte, dann würde die Helibasis Alpnach mehr Sinn machen. Oder aber in Buochs, mit einer besseren Abdeckung Richtung Luzern, Zug, Aargau. Für Unterhaltsarbeiten an den Helis sind diese beiden Alternativen optimaler gelegen.

    Antwort
  • Chris Rennhard

    Dem Erhalt der aktuellen Kleinflugplätze, ihrer Infrastruktur und den angesiedelten Betrieben ist grösste Sorge zu tragen. Jeder zukünftige Pilot, ob Flächenflugzeug, Heli oder Drohne, wird in diesem Umfeld begeistert und rekrutiert. Die auf diesen Flugplätzen angebotenen, bevölkerungsnahen Anlässe sind oft der Ausschlag zur Berufswahl junger, talentierter Menschen.

    Die Rega kann auf grösseren oder ungenutzten Plätzen wie Dübendorf, Emmen, Meiringen, Interlaken, Raron oder Turtmann angesiedelt werden. Warum diese Zwängerei für die Umnutzung eines Plates? Oder die gemeinsame Nutzung der Militär-Helibasis Alpnach? Alles wenige Flugminuten von Kägiswil entfernt.

    Antwort
    • Bruno Schmied

      Hingegen erscheint die Umnutzung des Flugplatzes in ein Flächenflugfeld, wie es die FGOW plant, zum heutigen Zeitpunkt ungewiss. Gemäss Bundesverwaltungsgericht sind die Zustimmungen der Landeigentümer im Flugplatzperimeter eine unabdingbare Voraussetzung dafür. Diese konnte die FGOW bisher nicht erbringen. Das Urteil des Bundesgerichts in dieser Frage steht noch aus.

      Antwort
    • Ja, die Idee mit der Rega auf dem Flugplatz Alpnach finde ich gut, da hat es genug Platz. Wurde diese Möglichkeit schon in Betracht gezogen?

      Antwort
  • Keller Fritz

    Wir müssen unbedingt den noch bestehenden «kleinen» Flugplätzen sorge tragen.
    Neue, Ersatzplätze sind kaum in Sicht.

    Antwort

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