«Brisant»: Politikerin kämpft für Rega-Bau, Gatte kriegt Auftrag
Beim Rega-Projekt in Kägiswil OW zeigen Recherchen von «20 Minuten» eine sehr enge Verbindung zwischen einem Architekten, einer Politikerin und der Luftrettungsorganisation.
Konkret geht es um Trudi und Arthur Abächerli. Sie ist Obwaldner Kantonsrätin (FDP) und kämpft politisch an vorderster Front für die Ansiedlung der Rega in Kägiswil. Er ist Architekt – und wie die Rega nun bestätigt, bildet er «gemeinsam mit zwei Zürcher Architekten die Bauherrenvertretung». Zudem wurde bekannt, dass die Kantonsrätin früher für Rega-Chef Ernst Kohler gearbeitet hatte. «Aufgeflogen» ist die Interessenverbindung per Zufall, wie der Präsident der Flugplatzgenossenschaft Obwalden, Thomas Geissdörfer, gegenüber «20 Minuten» sagte: Er sei per Zufall am Flugplatz vorbeigekommen und habe eine Personengruppe auf der Wiese neben der Piste gesehen. «Ich habe sie angesprochen und gefragt, was sie hier machen.» Ein Mann habe sich dann als «der Architekt der Rega» vorgestellt. «Erst wollte er seinen Namen nicht nennen. Auf Nachfrage stellte er sich dann als Arthur Abächerli vor.»
Die ganze Geschichte lesen Sie hier auf «20 Minuten».
Am Dienstag, 5, Mai, hatte der AeCS zusammen mit dem Verband Schweizer Flugplätze und der Flugplatzgenossenschaft Obwalden FGOW eine Petition zum Erhalt der Flugplatzes Kägiswil beim Bundesrat eingereicht. Von den annähernd 11’000 Unterschriften stammen ein Drittel aus der Zentralschweiz.


