FAI General Aviation Commission (GAC) tagte in Luzern
FAI-Delegierte der General Aviation Commission trafen sich vom 26. bis 28. Februar 2026 zu einem produktiven Jahresmeeting in Luzern. Rund 30 Delegierte aus 15 Nationen vertraten die Interessen ihrer Landesverbände.
Die General Aviation Commission umfasst die Subkomitees aus dem Präzsionsflug, dem Rallyeflug, dem Air Navigation Race und dem Rekordflug. Die Konferenz begann am Donnerstagnachmittag mit einer vorbereitenden Vorstandssitzung. Ihre Vorschläge brachten die Vertreter am Nachmittag in die grosse Runde ein. Reglementsänderungen oder -anpassungen ergeben sich meist aus Erfahrungen aus der Vergangenheit. Über die besprochenen Regeländerungen wurde am Samstag an der Delegiertenversammlung abgestimmt. Weiter standen auf der Traktandenliste die Besprechung künftiger Wettbewerbe, Wahlen, Finanzen und weitere Themen.
«Haben gute Ergebnisse erzielt»
Nach dem beeindruckenden 3D-Filmerlebnis «Space: eine neue Ära der Raumfahr» trafen sich Delegierte und geladene Gäste zum Apéro und anschliessenden Nachtessen in der Halle Luftfahrt. Ralf Grunwald, seit letztem März Präsident der GAC, zeigte sich zufrieden mit der Arbeit der Delegierten. «Wir waren durchaus sehr erfolgreich und haben gute Ergebnisse erzielt», so sein Fazit. Zum Dank und als Wertschätzung für die gelungene Organisation und Durchführung überreichte er Esther Rimensberger ein FAI-Zertifikat. Auch sie ist mit dem Ausgang glücklich. Von den Gästen hat sie positive Rückmeldungen erhalten.
Lokalität begeisterte
Fondue-Essen auf der Willhelm Tell, Führung im KKL und Konferenzort im Verkehrshaus der Schweiz: Das kam bei den Teilnehmenden gut an. Dass dies finanziell tragbar war, ist der grosszügigen Unterstützung des Motorflugverbands der Schweiz zu verdanken, der die Unterstützungsbeiträge für nicht stattgefundene Schweizer Meisterschaften in den vergangenen Jahren, zur Verfügung stellte. Organisatorin Esther Rimensberger, die gleichzeitig Schweizer Delegierte und Vorsitzende des Präzisionsflugkomitees ist, konnte aber auch auf Unterstützung aus dem Aviatikfonds des AeCS, die PFA – Precision Flying Association Switzerland sowie die Motorflugveteranen des AeCS zählen. «Damit konnten wir rund 50 Prozent der Kosten decken, sodass die Delegierten trotz Schweizer Preisen etwas entlastet wurden», sagt Esther Rimensberger.

