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Rega-Bau in Kägiswil: Stellungnahmen bis 16. November abgeben

Das bundesrechtliche Plangenehmigungsverfahren zum REGA-Projekt in Kägiswil und die Anpassung des Objektblatts und des SIL-Konzeptteils wurde öffentlich aufgelegt. Stellungnahmen gegen dieses Grossprojekt, welches die endgültige Stilllegung des Flugbetriebs in Kägiswil zur Folge haben würde, können beim Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, Sektion Sachplan und Anlagen, 3003 Bern, bis spätestens 16. November 2026 eingereicht werden. Wichtig ist nun, dass sich alle Betroffenen und Nutzer des Flugplatzes innerhalb dieser Frist melden, insbesondere auch gegen die Anpassung des Objektblatts!

Link Projekt Rega: https://www.sarnen.ch/aktuellesinformationen/3012433

Link Anpassung Objektblatt Kägiswil und Anpassung Konzeptteil: https://www.bazl.admin.ch/de/sil-mitwirkung

Link MM FGOW vom 30- September 2026

Bild: Vorgesehener Rückbau ist gelb eingefärbt.

2 Gedanken zu "Rega-Bau in Kägiswil: Stellungnahmen bis 16. November abgeben"

  • Guten Tag,

    M.E. ist nicht einzusehen, weshalb es nicht möglich sein sollte, den Flugplatz Kägiswil gleichzeitig einerseits wie bisher als Flugplatz für Flächenflugzeuge und andererseits als (Werks-) Heliport der REGA zu nutzen. Mit den maximal geplanten jährlich 750 Flügen (entsprechend ca. 3 Flügen pro Arbeitstag) der REGA sollte dies ja wohl problemlos möglich sein. Ich würde mich gerne im Rahmen der Möglichkeit zur Stellungnahme in diesem Sinne äussern, möchte dies aber eigentlich als nicht ortsansässige Person lieber nicht persönlich sondern bevorzugterweise im Rahmen einer gemeinsamen Stellungnahme machen. Sehen der AeCS und/oder die FGOW eine solche gemeinsame Stellungnahme vor?

    Antwort
  • Kägoswil ist für mich seit Jehren ein wunderbarer Platz für Ausflüge und Flugtraining. Als Pilotenschmiede in der Innerschweiz darf dieser Standort keinesfalls verloren gehen. Auch Flügschüler aus anderen Region nutzen die qualitativ hochstehenden Online-Theoriekurse.

    Mir ist klar auf seiten der mafiösen REGA mit Unmengen an finanziellen Mitteln von Gönnern und Kranken-Unfallversicherungen, dass es schwierig ist zu gewinnen oder einen Konsens für einen gemeinsamen Betrieb zu ermöglichen. Da kommen noch private Interessen von Kantonsräten mit Baufirmen im sehr nahen Umfeld dazu. Sicher nur reiner Zufall oder Gerüchte – es gilt die Unschuldsvermutung.

    Die vermeintlichen «Sieger» (Komunen/Landwirte/etc.) werden noch auf die Welt kommen betreffend Strassenverkehr, Fluglärm, Preise für Wohnraum und Infrastruktur.

    Parallelbetrieb sei unmöglich? GA-Piloten beweisen es, dass es funktioniert – auch auf unkontrollierten Flugplätzen – und ich zähle jetzt die vielen Standorte nicht auf. Schaffen das Profi-Pilote nicht?

    Die REGA breitet sich unaufhaltsam aus, mit Elbogentechnik und politischer Unterstützung und das steuerbefreit.

    Gut, dass es die REGA gibt, aber so nicht.

    Ich wünsche meine Freunden in Kägiswil, dass der Flugbetrieb für die GA aufrecht erhalten bleiben kann!

    Antwort

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